März 2012



Südafrika

 

Bestimmt 5 Mal war ich bereits in Südafrika, hab es aber noch nie nach Kapstadt geschafft. Heimo war 1968, also vor 44 Jahren da. Mit Mia und Chrille fahren wir durch eine aride Landschaft. Kilometerlange kerzengerade Straßen, kein Verkehr keine Häuser. Die gibt es nur in den wenigen Dörfern.

Am Olifants River wird Wein angebaut. Bei einer Kellerei halten wir an und kosten den Organic Wein. Das ist wohl das gleiche wie Biowein. Die „Weinspezialistin“ wusste leider keine unserer Fragen zu beantworten. Aber der Wein war gut.



Goeiemore – Guten Morgen, Goeiemiddag – Guten Mittag, Goeienag – Gute Nacht.

Allzu schwer kann Afrikaans nicht sein. Zumindest Lektion 1 ist noch einfach.

 



an der wilden abweisenden Küste schauen wir den Robben beim Spielen zu

Lambertsbai Western Cape, liegt direkt am Atlantik. Die Luft ist würzig kalt. Es riecht nach Fisch, Meer und Algen. Wassertemperatur 11°. Mia ist begeistert, das erinnert sie an ihre Heimat in Schweden. Wir wohnen in einem Guesthouse: Lekke Ekke. Wir haben geglaubt das heißt auf Afrikaans Leckere Ecke. Die Wirtsleute, ein viel zu dickes Ehepaar, das beim Sprechen schreit, klärt uns auf. Es heißt: Glücklicher netter Mensch. Diesen Eindruck machen sie, ebenso ihre zwei kugelrunden Hunde.


Paternoster, St.Helena Bay, Jakobs Bay weiße Häuser wie in Griechenland. Hier haben viele Kapstädter ihre Ferienhäuser. Die warme, feuchte Luft hat sich über Nacht abgekühlt und trifft auf das eiskalte Wasser des Benguelastroms. In der Früh ist es sehr kalt. Das Tosen der Brandung dringt durch den dichten Nebel. Später treiben graue Nebelfetzen über Felsen und weißen Sand. Das ist recht stimmungsvoll. 

Kapstadt mit Tafelberg

 Kapstadt ist ausgebucht. Es finden gleich mehrere Veranstaltungen gleichzeitig statt. Daher wohnen wir in einem Guesthouse etwas außerhalb, in Bloubergstrand. Wir machen das gerne weil man einwenig mitbekommt wie die Leute hier leben. Mia und Chrille waren vor drei Jahren in Kapstadt und sind über die Preise entsetzt. Sie behaupten sie haben sich in der Zwischenzeit teilweise verdreifacht. Wir besuchen den Neighbourgoods Market, der jeden Samstagvormittag stattfindet. In einer alten Mühle gibt es Essen, Handwerk und Mode, alles Organic. Wir stöbern stundenlang herum. Durch Stellenbosch trinken wir uns einen Tag lang tapfer durch.

Church-, Wale-, Long-, Albertus Street, Waterfront, Green Point Stadium, Botanischer Garten Kirstenbosch: nice, but nothing to write home about.





das Kap der Guten Hoffnung

 

Kap der guten Hoffnung. The visibility was poor. Doch das macht nichts. Bis zum Südpol - noch mal 8.360km - hätten wir doch nicht gesehen. Der Wind bläst, dass es mir beim Gehen beinahe die Sandalen von den Füßen reißt. Da kann man sich gut vorstellen, welche Herausfordrung es in früheren Zeiten für die Schiffe war ums Kap zu kommen. Auch die immer wieder angekündigten Paviane vor denen gewarnt wird scheinen den Wind nicht zu mögen, denn wir bekommen keinen einzigen zu Gesicht.

Auf dem Weg zum Kap, Steilküste, türkisfarbenes Meer, weißsandige Buchten, tolle Villen. Hier haben die wirklich Reichen Afrikas ihre Zweithäuser. Côte Azur par excellence.

In einer größeren Ortschaft auf dem Markt trinken wir ein Glas Weißwein als Aperitiv und kommen mit 2 einheimischen Damen ins Gespräch. Wir bekommen ihre Visitenkarte, das nächste Mal sollen wir unbedingt vorbeischauen.

Zu Mittag essen wir Fish n Chips.



 

!Khwattu ist ein gelungenes Schweizer Hilfsprojekt für Buschmänner. In dem lebenden Museum der San zeigen diese Hütten, Kleidung, Werkzeug, Heilkräuter.

Nach ein paar Tagen fahren wir wieder Nordwärts, zurück nach Namibia.



Totsiens – Pfieti, Ciao

Lektion 2 ist schon etwas schwerer.



- weiter geht's unter Namibia 2012 zweiter Teil