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 Es el viajar que mi ha gustado siempre.

 

 

Es begann vor 40 Jahren.

Auf der Strecke zwischen Arequipa und Titicacasee saß ein älteres amerikanisches Pärchen mit uns im Zug. Backpackers. Trotzdem sahen sie nicht aus wie Hippies oder wie jugendliche Rucksackreisende heutzutage die, for a dollar a day, die Welt entdecken wollen. Wir waren hundemüde. Zuerst die langen Flüge aus Europa und nun sitzen wir seit Stunden im Zug, der,  langsam, in jedem Dorf lange anhaltend sich durch die bergige Landschaft arbeitet. Es ist Nacht. Der Amerikaner sagt wir dürfen nicht schlafen, denn wir müssen unser Gepäck im Auge behalten. Auf dieser Strecke käme es immer wieder vor, dass Männer in einer Blitzaktion das Gepäck zum Fenster hinauswerfen. Bei der nächsten Station steigen sie aus oder springen gar vom fahrenden Zug. Also kämpften wir weiter mit der Müdigkeit. Nicht dieser Hinweis beeindruckte uns so sehr, sondern das Alter dieses Paares. Wir waren auf Hochzeitsreise und gelobten uns, wenn wir erst mal so alt sind ebenso wie diese 2 Amerikaner zu reisen. Nun sind wir wieder in Südamerika. Vieles ist einfacher geworden: unser Gepäck tragen wir nicht mehr auf dem Rücken, sondern ziehen es nach, und wir benützen digitale Routenplaner obwohl laut Matthias Politycki: "Navis …der schleichenden Verdummung der Menschheit beziehungsweise der Rückbildung des Hirns“ dienen.